ES KOMMT DIE ZEIT…

…sich zu verstecken
Herrliche Karnevalszeit. Herrliches Rheinland. Wer hier zuhause ist, den kann man nur beneiden. Nun ja. Außer uns natürlich. Denn wir stehen nicht auf Karneval. Weil wir kleine, verbitterte, homophobe und völlig humorlose Typen sind. Weil wir keine Freunde haben, mit denen wir uns gerade jetzt planlos besaufen könnten, um danach willenlosen und ebenso betrunkenen Jeckenfrauen koital den Narrhallamarsch zu blasen. Denn auch unsere Freunde mögen keinen Karneval. Also letztendlich wohl doch wieder nur Neid auf den Rest der Welt? Eher nicht…

Wenn wir aber mit Karneval etwas anfangen könnten und in der Lage wären, einmal im Jahr auf Kommando die Fassung zu verlieren (natürlich wie im Rheinland so üblich nur im Rahmen der Sozialadäquanz) und plötzlich unwitzige Dinge witzig fänden, so wüssten wir jetzt schon, wie wir uns verkleiden würden. Nämlich genauso wie der spritzige Freund links im Bild. Damit würde man sich im überwiegend katholischen Rheinland sicher eine ganze Menge Freunde machen. Mit denen könnte man dann gemeinsam Spaß haben.

Mal schauen, vielleicht nächstes Jahr… ;)


SKANDALOID FRAGT:

Was macht eigentlich Daniel Küblböck?
Eine weitere Episode unserer beliebten Rubrik: Was macht eigentlich B-Prominenter X heute? Nachdem die große Karriere vorbei ist…

Dieses Mal wollen wir uns einer Person widmen, die wir schon nicht kannten, als sie gerade bekannt war. Wir mussten damals die ministerialen Suchmaschinen anwerfen, um uns überhaupt ein Bild über das Ausmaß der Katastrophe machen zu können. Und wir waren schockiert. Egal. Wir haben professionell recherchiert und mit fast jedem betrunkenen Intellektuellen unter den Brücken unserer Nation gesprochen, bis wir seine Fährte aufgenommen hatten. Und wir haben ihn gefunden. Erstaunlicherweise auch einige seiner ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Kollegen. Unter ebendiesen Brücken. Aber das ist eine andere Geschichte.

Und es gibt Gutes zu berichten. Daniel Küblböck hat den medialen Abstieg hervorragend verarbeitet und perfekt überstanden. Er ist nicht mehr dieser kleine, sexuell verwirrte Comic-Frosch auf Speed, der nicht so genau wusste, wer er eigentlich ist. Heute hat er zu sich selbst gefunden und weiß, wer er ist: Nämlich Cyteria, die unschlagbare Ninja-Schildkröte aus Hentaihausen. Gut. Das mag ein bisschen albern klingen, aber Cyteria scheint glücklich mit seinem wahren Ich zu sein. Seine Zeit verbringt er damit, in Geschäften herumzustehen, dabei die Welt zu verteidigen und auf Kontakt zu warten. Und damit befindet er sich historisch gesehen in guter Gesellschaft. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles erdenklich Gute. Von Herzen. Und immer eine leckere Gewürzgurke auf dem Pausenbrot. Wo Gurken sind, da ist auch Liebe…


DER THEO SAGT…

…Augen auf im Geldverkehr!
Der Theo kennt sich aus. Das haben aufmerksame Besucher längst bemerkt. Mittlerweile hat Theo elektrischen Strom und den Zusammenhang zwischen dessen Verbrauch und daraus resultierenden Rechnungen verstanden. So ergab sich für unseren Bezwinger der 7 Weltgedanken die Möglichkeit, zu neuen Ufern der Einsicht aufzubrechen. Und ganz weit oben auf seiner intellektuell erreichbaren Ziel-Liste stand die Optimierung der persönlichen Sicherheit in unserer unsicheren Welt.

Und was kauft sich der technikbegeisterte Durchschnittsproletarier in solchen Fällen? Richtig. Das Fachblatt aller ambitionierten Daueramateure: Die Computer-BILD. Und dort musste Theo von furchtbaren Dingen erfahren. Was sich ihm sofort einprägte, war ein Begriff, mit dem er schon aus Freizeitinteresse eine enge Verbundenheit spürte.

Phishing, oder – wie Theo es in Erinnerung behielt: Fischen.

Da gibt es doch tatsächlich böse Angler, die harmlosen Passanten Geheimnummern aus der Tasche fingern. Und was online geht, geht offline bestimmt noch einfacher.

Sagt der Theo.

Unser Protagonist mag ein bisschen schwitzig sein – Auf den Kopf gefallen ist der König der Neuronenspalter jedoch auf keinen Fall. Und so passt er jetzt immer ganz genau auf, wenn Therese, seine geliebte Ehefrau und perfekte Sekretärin mit der bezaubernden Syntax, Geld am Automaten abhebt. GANZ GENAU. Man weiß ja nie…