SKANDALOID UNDER ATTACK!

Hacker-Angriff auf das Ministerium…
Unsere Website ist in 48 Ländern der Welt verboten und wird in den restlichen Regionen gefiltert. Auf 3 Planeten sind wir zum Tode verurteilt worden, im Kiosk an der Ecke haben wir keinen Kredit mehr und eine Bank haben wir schon seit längerer Zeit sicherheitshalber nicht mehr von innen gesehen. Wir sind also ständig auf der Flucht. Nachdem unser altes Rechenzentrum (3. Artikel von oben) erstaunlich lange unentdeckt blieb, wurde selbiges im Jahr 2004 durch eine amerikanische Lenkrakete aus Amerika, abgeschossen von Amerikanern (die meist auch in Amerika geboren wurden), in die Luft gejagt. American Style eben.

Bedauerlicherweise starb dabei auch Wulf W., unser zuverlässiger und genügsamer Systemadministrator. Wohlgemerkt vor Schreck, nicht an seinen Verletzungen. Er erstickte an seinem besten Freund, dem Wodka-Glas. Wie dem auch sei – nach diesen Erfahrungen waren wir es satt. Wir kauften uns ein möglichst unauffälliges Vertreter-Auto und packten es voll mit modernstem Hosting-Hightech. Per gebündelter UMTS-Verbindung waren wir so immer mobil für Euch verfügbar. Das kostete uns zwar einen Haufen Geld, aber bei allem nur halb so viel wie unsere Zuchtfalken-Kolonie in Dubai.

Doch leider konnte uns auch diese Lösung keine Ruhe schenken, wie Ihr dem beigefügten Bild entnehmen könnt. Jugendliche russische Hacker aus Russland mit russischen Pässen fanden trotzdem von Russland aus eine Sicherheitslücke und machten aus unserem rollenden Rechenzentrum ein russisches Nudelsieb. Nun wissen auch wir keinen Ausweg mehr. Wobei – die ISS steht doch weitestgehend leer… Wir checken das und bleiben am Ball. Versprochen!


MEHR HERZ FÜR BOLIZISTEN!

Wir wollen eine Lanze brechen…
Liebe Freunde der artgerechten Massentierhaltung,
es ist an der Zeit, ein weithin sichtbares Fanal zu zünden. Es muss mit alten Vorurteilen aufgeräumt und Platz in den Herzen geschaffen werden. Ein kleiner Raum mit Liebe und Mitgefühl für einen Teil der Bevölkerung, der allzu oft ausgegrenzt wird. Dem, nicht zuletzt aufgrund seines meist abstoßenden Äusseren, die notwendige Zärtlichkeit versagt bleibt. Die Rede ist von unseren Freunden (ab und zu) und Helfern (manchmal), den Herren und Damen von der Einsatzbolizei. [sic-PA]

Wir selbst sind völlig rechtstreue und vollständig dem Gesetz verpflichtete Bravbürger, die niemals Kontakt zu den Ordnungshütern hatten. Außer, unser kiffender Nachbar (z.B. Horst vom Photo-Porst) nervte mal wieder mit lauter Reggae-Musik. Dann haben wir ihm die Jungs natürlich auf den Hals gehetzt. Ist ja wohl unser gutes Recht als Steuerzahler und Richtigparker. Wenn hier einer kifft und laut Reggae hört, dann wir.

Fakt ist also, wir können uns über die Buben in Grün nicht beschweren. Aber wir haben Geschichten gehört (Von Jemandem, der jemanden kennt, der mal was gehört hat), die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Von Polizisten, die prügeln. Von entfesselten Bestien, die wahllos auf Demonstranten und andere Gutmenschen einschlagen. Von Helmvisieren, die vor lauter Schaum kaum noch Gesichter erkennen ließen. Aber kaum jemand kennt die traurige Wahrheit. Die Schicksale hinter den blutgetränkten grünen Parkas. Einsatzbolizisten [sic-PA] werden gehalten wie Legehennen.

Unser spektakuläres Bildmaterial beweist dies eindrücklich. Es wurde unter Lebensgefahr von PETA (People for the Ethical Treatment of Assholes) Aktivisten aufgenommen. Fast nie sehen die armen Grünschürzen das Tageslicht. Der Erhalt von Futter und Liebe sind für sie seltene Momente der Glückseligkeit. Eigentlich möchten sie nur spielen und in der Rotte artgerecht herumtollen. Statt dessen werden sie isoliert und auf Aggression gezüchtet.

Das muss aufhören! Wir werden noch heute in den Untergrund wechseln und des Nachts versklavte Einsatzbolizisten [sic-PA] aus ihren trostlosen Käfigen befreien! Weil wir gute Menschen sind und sonst keinen Schlaf mehr finden. Mach auch Du mit – Befrei‘ einen Bolizisten!


KEINE FEIER OHNE MEIER!

Ordnug [sic-PA] muss sein!
Wir möchten zunächst die Gelegenheit nutzen, den Bürgerinnen und Bürgern der schönen Gemeinde Pleidelsheim zum wirklich gelungenen Siedlungsnamen zu gratulieren. Wir mögen Euren Ort schon jetzt, ohne ihn zu kennen. Pleidelsheim. Wunderbar. Danke schön!
Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Der berühmten Hasch-Party unter der Pleidelsheimer Autobahnbrücke, nahe dem Kreuz Ludwigsburg: Was hat sich dieser junge Mann bloß dabei gedacht? Siebenhundert Hasch-Kekse im Auto – verkauft über einen Gartentisch. Wie kann man sein junges Leben bloß so leichtfertig wegwerfen? Das Leben vieler anderer hoffnungsvoller Menschen am Anfang ihrer Entwicklung beinahe in den Abgrund reissen? Ein Gartentisch! Wie grob fahrlässig! Ein Glück, dass aufmerksame Ordnugshüter [sic-PA] diesem gefährlichen Treiben rechtzeitig ein Ende bereitet haben. Die Folgen sind kaum auszudenken – Immerhin weiß doch jeder, dass aus hygienischen Gründen nach der Pleidelsheimer Gewerbeordnung Haschisch-Kekse ausschließlich über speziell zugelassene Edelstahltische verkauft werden dürfen. Teflonbeschichtet. Damit niemand schlechte Laune bekommt…

Junger Mann! Wir wollen Dir einen Satz mit auf den Weg geben, der uns schon während der gesamten Kindheit begleitet hat. Möge er Dir eine Lehre sein und Dir Licht in den kalten Tagen spenden, die Du nun völlig zu Recht in der Pleidelsheimer JVA abzusitzen hast:

„Engelchen! Wenn Du das übersiehst, wirst Du auch andere Dinge übersehen!“

Wir danken wie immer für Ihre Aufmerksamkeit. Weiterbrowsen!