Oktober 2004

SCHLIMMERHEIT DES ALLTAGS

19. Oktober 2004

Pinky, kannst Du mich hören?
Klick mich!Hier haben wir mal wieder einen klassischen Fall von:
„Alle haben es sich angeguckt und keiner hat es gemerkt“.
Es ist doch immer wieder erschütternd, wie es soweit kommen kann. Natürlich weiß jeder sofort, wie es gemeint ist.
Aber bitte! Wie kommt denn das zunächst beim potentiellen Empfänger an? Da steht man da, hat eigentlich wahnsinnige Lust auf einen leckeren Eintopf aus dem Erzeugerland – und was ist? Man bekommt ein schlechtes Gewissen.
„Die arme Fleischwarenfachverkäuferin“, denkt man sich.
„Friert sich buchstäblich den Arsch dafür ab, dass Du einen frischen, schonend konservierten Eintopf bekommst“, wirft man sich vor.
Wer traut sich da schon noch, nach der Verfügbarkeit eines leckeren Stücks Eisbein zu fragen, wo die Antwort doch bereits auf der Hand liegt?

Nein, nein, liebe Freunde von der knochenzerlegenden Zunft!
So bekommt Ihr uns nicht in Eure Kundenkartei.
Egal, wie toll Eure „Mitternachtssuppe“ schmeckt und was auch immer das sein mag.

P.S: Wir wollen auch bestimmt nicht wissen, wo Eure täglich frischen Frikadellen gebraten und aufbewahrt werden. Von den leckeren Wurstbrötchen ganz zu schweigen…

DIE MUTTER ALLER KLINGELN!

19. Oktober 2004

Caramba! Caracho!
Klick mich!Dies, verehrte Leser, ist sie: Die Mutter aller Klingeln.
Wir haben nicht den Hauch eines Schimmers, wie man unterwegs sein muss, um sich so ein Ding an der Außenwand anzukleben.
Selbst heftigster Drogenmißbrauch und unsteter Lebenswandel haben uns nicht so weit gebracht, dass wir verstehen, was wir hier sehen.
Ist das in irgendeiner Form witzig? Und sei es nur auf Schenkelklopf-Niveau?
Entgeht uns der frische Esprit, der diesem Gebilde und der dahinterstehenden Idee innewohnt?

Musste das Viech wirklich (langfristig gesehen) nur sterben, um als alberne Rosettenbimmel zu enden? Wow. Und wir dachten, wir seien nicht ganz normal…
Wie beruhigend.

BIO WARFARE!

18. Oktober 2004

Jetzt sind wir dran.
So, liebe Freunde von BND und Verfassungsschutz. Jetzt heisst es mal wieder Blöcke zücken und brandheiße Erkenntnisse notieren. Da ihr Jungs vom Hörensagen gute Informationen ja angeblich nur dann erkennt, wenn man sie Euch auf dem Tablett serviert, wollen wir mal nicht so sein.

Vergesst die Kontrolle der Meldebehörden, Bahnhöfe und Flughäfen. Vergesst ausländische Studenten. Vergesst alberne Nachthemdträger, die konspirative Videos im Keller von Moscheen verkaufen. Vergesst die nationale Linke und diesselbe Rechte. Hört auf, die Telefon- und Internetkommunikation zu überwachen. Schenkt Euch jede Form der Kontaktanbahnung zu illustren Gesellen. Streicht das Risiko von Angriffen mittels ziviler Passagiermaschinen aus euren kleinen Gehirnen. (mehr …)