Mediabeiträge

DIE MUTTER ALLER…

20. Januar 2006

…Schlimmerheiten!
Wir befinden uns heute in einer der ersten rational befreiten Zonen Westdeutschlands. Schon nach dem zweiten Weltkrieg wurde (noch unter französischer Besatzung) beschlossen, dass an diesem Ort niemals mehr der heilige Funke der Genialität unkontrolliert aufflammen dürfe.

Der kundige Leser wird es bereits bemerkt haben:
Ja, wir befinden uns in der Stadt Oblenz am Rhein (Name von der Red. geändert). Doch selbst an diesem Ort gibt es einen Bereich, an dem die geistige Sonne Tag für Tag so tief steht, dass selbst Kleinwüchsige riesige Schatten zu werfen vermögen.
Richtig – Dieser Bereich ist gar ein Stadtteil und nennt sich „Lützel“. Die cleversten Einwohner dort haben es zu etwas gebracht und nennen sich seitdem (ein wenig hochtrabend und vielleicht sogar einen Tuck selbstverliebt) „Eigentümer- und Anliegergemeinschaft Am Güterbahnhof“ [sic].
Und diese mächtigen Stammeshäuptlinge haben ein Problem: Das Stoffwechsel-Endprodukt des Canis lupus familiaris. Hundescheisse also. Ein Schild musste her. Und ein Text für das Schild. Und eine handfeste Drohung mit Schmackes. Was wohl dabei herauskommt, wenn die mächtigen Häuptlinge des Stammes der Lützeler (bekannt für ihre Eloquenz im ganzen deutschen Vaterland, wie Bauer Ewald sagen würde), ihr gesamtes Vokabular-Archiv zusammenkehren und loslegen? Sehen Sie selbst und haben Sie:
„Problem“ welches Sie sich bisher nicht vorstellen konnten.

P.S: Und noch ein Tip nach Lützel – Schilder hängt man vor den Zaun. Nicht hinter den Zaun. Sonst wird die Lesbarkeit doch enorm beeinträchtigt. Bitte in Zukunft beachten! Danke.

eingeschickt von: El Denunzio

BIO WARFARE III

20. Januar 2006

Unsere Macht wächst täglich!
Wie fleissige Besucher unseres kleinen autotherapeutischen Nachschlagewerks wissen, arbeiten wir schon seit langem an der Erringung der bedingungslosen Weltherrschaft.
Und wir machen das nicht wie der kleine Krauter mit dem irren Blick in der Wohnung neben Euch. Nein.
Wir fahren richtig derbes High-Tech Geschütz auf, denn wir haben:

Plan A: Die Blutrauschnager
Plan B: Dolores Holzfeld-Jacobson

und nun fiel uns noch eine weitere biologische Vernichtungswaffe in die schmierigen kleinen Faschistengriffel: Bud Schlondes, die Sniperkatze aus unseren Geheimlabors in Pillig bei Münstermaifeld in der Eifel. Bud Schlondes wurde gestählt und ausgebildet durch knallharte Nahkampfprofis wie den berühmten Kung-Fu Schnigges. Mit seinem Gewehr schießt er in völliger Dunkelheit dem Bauern den Stengel von der Tomate. Eine Tötungsmaschine. Ein Monster. In unserer Hand! Und hinter Eurem Rücken, Ihr Mächtigen dieser Welt…

DAS LEBEN IST GRAUSAM!

20. Januar 2006

Moral und Schlimmerheit
Dieses Bild bereitet uns seit dem Moment, in dem es uns das erste Mal begegnete, Magenkrämpfe und Bauchschmerzen. Lange haben wir mit der Veröffentlichung in unseren amtlichen Mitteilungen gezögert. Ja, Ihr Debilofanten – auch wir haben Skrupel. Auch wir verfügen über Ethik und Moral und wahrscheinlich über mehr davon, als jeder Ideal-Standard Bürger da draussen. Und so haben wir also nächtelang diskutiert:

  • Darf man über Menschen Witze machen, die gar nichts dafür können, dass sie aussehen, wie sie nun mal aussehen?
  • Darf man sich belustigen über eine Momentaufnahme, die vielleicht gar nicht dem Normalzustand entspricht?
  • Darf man gegebenenfalls fremde Gefühle verletzen, wenn es gilt, Schlimmerheit offenzulegen?
  • Ist es in Ordnung, mit Steinen zu werfen, wenn man selbst das größte Glashaus im Ort bewohnt?
  • Argumente flogen durch die schaurigen Hallen unseres Redaktions-Palastes. Es wurde gestritten, es wurde gekeift – ja – wir haben bis auf’s Blut um Antworten auf die bohrenden Fragen gekämpft. Leider ohne Ergebnis. Wir sind uns nicht sicher, ob wir gerade das Richtige tun. Fehlbare Götter – Wir müssen es eingestehen. Aber egal. Augen zu und durch.

    Also: Schaut Euch mal bitte an, wie bescheuert der Blondfrosch im Hintergrund seine Handtasche unter der Achsel hängen hat! Kann man seine Tasche noch feuchter lagern? Gibt das keine fiesen Druckstellen oder Deoflecken? In Ordnung. Blond halt. Aber wir wehren uns einfach gegen Stereotype…