Mediabeiträge

CALIFORNIA-GELB!

6. November 2006

Das geht ins Auge...Wahrheit, Wahrheit – Nichts als Wahrheit…
Bei Gott. Welchem auch immer. Wir sind echt nette Kerle. Gebildet, geschliffen, im Prinzip freundlich zu Jedermann. Wir wollen niemandem auf den Keks gehen und freuen uns über jeden, der uns nicht auf den Keks geht. Deswegen freuen wir uns übrigens auch so selten. Aber das ist eine andere Geschichte. Fest steht, dass wir wirklich viel Wert auf friedliche Koexistenz zu anderen Menschen legen. Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Und da erwarten wir einfach eine gewisse Gegenseitigkeit.

Ganz Onkel Kant und seinem putzigen Imperativ der [kategorischen] Sorte verpflichtet, versuchen wir, uns niemals über andere Menschen lustig zu machen. Nur, weil sie absolut bescheuert aussehen. Nur, weil sie so völlig anders sind. Nur, weil sie nicht dem gängigen Mustern entsprechen. Wir sind echt coole [Fonzies], die keinem was zuleide tun.

Aber dieses eine Mal müssen wir über den Schatten der Gutmenschlichkeit springen. Ein Feuerwerk der Boshaftigkeit abfeuern. Lachgummi geben.

Einfach mal rauslassen, was wir so denken. Auch, wenn es unter Umständen einen anderen Menschen verletzt. Ihn in seiner Ehre kränkt. Wunden aufreisst. Noch bleibendere Schäden als ohnehin schon hinterlässt.

Okay: Hör zu, Baby. Ganz unter uns Körperbildern. Ehrlich – Die Werbebanner im Hintergrund sehen voll Scheiße aus. Im Ernst. Das macht alles kaputt. Du, Heinz, ja Du – Du siehst natürlich fantastisch aus. [sic-PA]

Hoffentlich kommen wir dafür jetzt nicht in den Himmel… ;)

HÄNGT PAPA SCHLUMPF!

5. November 2006

hoeher!hoeher!hoeher! sabber...Schuhe wollen fliegen…
Ach herrje. Eben wollte man noch seinen Sonntag fern von allen Schlimmerheiten dieser Welt geniessen und dann das… Ausgerechnet heute müssen wir beim Morgenkaffee (inkl. Sportzigarette, King-Size) erfahren, dass es nun einer weiteren [Konstante] in unserem Leben sprichwörtlich an den Kragen geht. Was hatten wir in der Vergangenheit so unseren Spaß mit [Onkel Saddam]. Mit seinen rotbefleckten Scudraketen. Mit seiner Camel Crusher 3000. Und mit seinen Schuhen. Man könnte sagen, dass er einer unserer absoluten Lieblingsdiktatoren war. Der [Papa Schlumpf] (ganz unten) unter den Unterdrückern.

Und nun steht es fest: Tante Hussein wird hängen. Wie unspektakulär und durch und durch primitiv. Wir waren mit diesem Urteil zunächst gar nicht einverstanden. Hängen? Mitsamt Stoffwechselendprodukt-Verlust im Moment der Muskelentspannung? Mitsamt doofem Gesichtsausdruck und geschwollenen Kopfadern? Sabbernd wie ein Wüstenwiesel auf Crystal Meth?

Nein. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Aber dann, nach einigen Minuten der Besininung, waren wir wieder versöhnt. Es gibt wahrscheinlich keine andere Form der Hinrichtung, die seine Schuhe besser zur Geltung bringt, als das Baumeln am Strang. Und seine [Schuhe], dass wissen wir ja alle, seit er es uns selbst gesagt hat, sind besser als alle Richter dieser Welt und deren Familien. So wird der ganze Abgang doch um ein augenzwinkerndes Element erweitert, dass uns Querköpfen sehr gut gefällt. Auch, wenn uns mittelalterlichen Wertefaschisten das Vierteilen und/oder Rädern besser gefallen hätte. Aber man kann ja nicht alles haben…

DUMM-DREISTES GEFOLGE!

3. November 2006

Bewußtsein durch Kneipp-Güsse
Entschlossenheit, Mut und brutale Gewaltandrohung. Sauberkeit und Ordnug [sic-PA]. So mögen wir das. Aber das steht jetzt nicht zur Diskussion. Die ganze Sache ist viel komplizierter. Schon seit Februar diesen Jahres hocken wir vor unseren Monitoren und starren wie gebannt auf dieses Bild.

Wir mögen es. Nicht so sehr wie den [Mond].
Aber das ist ja auch schwer.

Wie auch immer: Wir starrten auf dieses Bild und es fiel uns einfach kein Text dazu ein, der Sinn gemacht hätte. Und ohne Worte gibt es hier nicht. Sowas ist was für Leute, die lustig sein wollen. Wir aber meinen es ja bekanntlich ernst. Todernst.

Nun gut, neuer Anlauf: Wir starrten also auf dieses Bild und dabei fiel uns auf, dass besonders das Wort „sind“ ins Auge sticht. Spätestens nach 6 Monaten Dauerbetrachtung. Und plötzlich wurde uns alles klar – Eine versteckte Botschaft! Sind, so wie das Sind in Sindy. Das würde in unserem privaten Kontext auch enorm Sinn machen, selbst wenn es sonst mal wieder niemand versteht.

Es könnte aber auch das Sind aus Sindbad sein. Ihr wisst schon: Sindbad, Sindbad, schaut wieviel Glück dieses Kind hat!„. Auch das würde Sinn machen. Zumindest für einen kreuzgeplagten Brillenträger mit Speckansatz nach einer langen Woche voller Montage. Und das ist es doch, worum es bei dieser Veranstaltung hier letztendlich geht. Nun seid Ihr ähnlich verwirrt wie ein überwiegend ausländischer Drogendealer nach einem bewußtseinsfördernden Kneipguß. So mögen wir das…