Mediabeiträge

ABUMBA OLIVA!

27. Januar 2006

Uns ist schlecht.
Was wären wir ohne die Naturvolk-Forscherin Dr. Susan Voegel? Wie weit wären wir mit unserer Zivilisation gekommen, wenn sie nicht für uns die Borona in Uganda besucht hätte? Wir hätten niemals erfahren, dass eine Penismassage mit Gorillafett böse Geister vertreibt! Auch, das Häuptlingstochter Alaa beim Sex so laut stöhnt, dass die Geister Angst kriegen, wäre uns für immer verborgen geblieben… Dass Frau Voegel einen Lachanfall bekam, als sie die „Negerkinder“ sah, wie sie einen jungen Löwen „ritten“. Auch Tuffis Angst, die bösen Gagas könnten in seinen Lümmel beissen, wäre uns nicht bewusst geworden. Und wisst Ihr was? Das wäre uns sogar recht gewesen! Wer bitte will so einen Müll lesen?
Uns ist natürlich klar, dass dieser Artikel aus einem preiswert produzierten Wichsheft für armselige Buckelonanisten stammt. Und das man gemeinhin nicht allzu viel Niveau aus dieser Ecke erwarten darf. Aber dieses Machwerk ist wirklich komplett unsäglich. Es ist rassistisch, dümmlich und kein Stück anregend. Und am Schlimmsten ist, dass sich daraufhin wahrscheinlich wirklich der ein oder andere Konsument dieses Pamphlets für einen Sommerurlaub in Uganda entschieden haben könnte, weil es da so schön naturgeil zugeht. Und wir wundern uns, warum Deutsche im Ausland so beliebt sind…

Wie gerne würden wir Frau Voegel, bzw. den kleinen schmierigen Autor hinter diesem Namen mal treffen, um ihm/ihr persönlich zu sagen, wie toll wir ihn/sie finden! Ob er/sie mit gebrochenen Händen weiterhin solche Artikel verfassen kann? Das wäre doch mal einen Versuch wert, was meint Ihr? ;)

GESTRIGES GAS!

27. Januar 2006

Herrje aber auch…
Wir kommen einfach nicht zur Ruhe. Erst kurz zuvor haben wir uns noch gefragt, wie es sein kann, dass manche Schlimmerheiten ungefiltert in den öffentlichen Raum gelangen können. Und nun ist es schon wieder passiert. Und dann auch noch besonders krass.

Man fasst sich doch an Kopf. Wie kann es im Laufe des Produktionsprozesses bei einer Zeitung passieren, dass niemand auf die Idee kommt, dass eine Werbung mit dem Slogan „Eon sorgt schon heute für das Gas von morgen!“ nicht wirklich gut zu einem Artikel über Auschwitz und den Holocaust passt? Das schreit doch förmlich nach dem Verdacht kiffender Layouter!
Wir können es ja noch irgendwie verstehen, wenn ein Katholik nicht sofort darauf kommt, dass „Anblasen“ in Zusammenhang mit dem bevorstehenden Advent ein wenig anrüchig ist. Auch, dass sich Familie Flohr gerne mit „gechultem“ [sic] Personal umgibt, mag vorkommen. Aber Gas und Holocaust? Das geht nun wirklich gar nicht. Leider hat uns der Einsender dieses Bildes nicht mitgeteilt, aus welchem Blatt der Ausschnitt stammt. Das wäre doch mal eine nette Gelegenheit für einen kleinen Schriftwechsel gewesen. Wir treten nämlich gerne in Kontakt mit Quellen der Schlimmerheit.
Denn dafür sind wir zuständig! [sic-PA]
Aber gut. Wollen wir uns mal nicht noch mehr aufregen. Es ist Freitag und alles wurde gesagt, was gesagt werden musste. Wir wünschen uns ein schönes Wochenende.

Bildzusendung von: Jonny Vinyl

Edit:
Hier noch ein Nachtrag. Die Reaktion der entsprechenden Redaktion als PDF-File zum Download. (ca. 85 KB)

ÖKOMENISCHES ANBLASEN!

27. Januar 2006

Christliche Schlimmerheiten
Caramba, was hat man uns hier denn schon wieder untergejubelt? Da sitzt man morgens gemütlich am Arbeitsplatz, raucht einen Kaffee und trinkt seine Zigarette (Sport, King-Size), es macht *palim* und eine eMail mit folgendem Bild trudelt ein. Und schon darf man den Kollegen wieder erklären, warum man irre kichernd vor seinem Monitor kauert und die Sportzigarette verschluckt hat.
Wir wissen übrigens aus Recherchen, dass dieses Bild auch schon auf anderen Seiten im Netz aufgetaucht ist. Macht aber gar nichts, denn einerseits haben wir mit diesen ganzen Spaßseiten da draussen nichts gemein (wir meinen es ja ernst) und andererseits ist und bleibt es ein Dokument der Schlimmerheitsklasse A und muss deshalb hier veröffentlicht werden.

Legen wir also los: Warum, bitte, denken so wenig Menschen noch einmal nach, bevor sie Schriftstücke beliebiger Art in den öffentlichen Raum stellen? Warum lehnen sie sich nicht nochmal zurück, halten kurz inne und überprüfen ihre Wortwahl auf Schlimmerheit? Beispiele dieser Art gibt es ja viele. Zuviele, als dass wir jemals arbeitslos werden könnten. Ihr lieben Katholiken – Auch, wenn Ihr Euch gewöhnlich viel Zeit mit wichtigen Erkenntnissen lasst: Selbst Ihr Bewohner der Insel der Glückseligkeit müsstet doch wissen, dass „Anblasen“ gemeinhin vom Volksmund (lach) auf eine ganz bestimmte Art und Weise interpretiert wird. Und wenn dann noch von „Turmbläsern“ die Rede ist, wird es endgültig obskur.
Wir wären Euch daher in Zukunft für ein bisschen mehr Sorgfalt dankbar. Denkt doch auch mal an unsere Gesundheit. Wie schnell kann man an einer Sportzigarette ersticken? Und das nur wegen Euch… Muss das sein?

Bild eingesandt von: Mathias Z. aus D.