Mediabeiträge

DURCH DIE HINTERTÜR!

24. Januar 2006

…Jesus kommt von hinten
Heute schon eine Erscheinung gehabt? Wir meinen jetzt nicht diese Dämonen, die in Euren Köpfen rumspuken und Euch regelmäßig befehlen, Passanten auf der Straße brutal zu töten. Nein. Wir meinen den Sohn Gottes selbst. Ist er Euch heute schon erschienen, um ein Maxi-Sparmenü mit Fanta ohne Eis zu bestellen? Nicht? Na super, dann können wir Euch weiterhelfen! Hier also eine kleine Anleitung:

Klickt auf das Bild und starrt etwa 30 Sekunden ohne Pause auf die vier Punkte in der Mitte der Zeichnung. Genau. 30 Sekunden starren. Das bekommt Ihr schon hin, Ihr kleinen Zappelkasper. Danach auf eine weiße Wand schauen und fleissig mit den Augen klimpern. Bambi-Style. Wenn Ihr (wie der kleine Peter [sic-PA]) alles richtig gemacht habt, wird Euch das Antlitz des Balkenträgers erscheinen. Ohne Balken natürlich – wir haben ja Geschmack.

Möglicherweise ist dieses Ding ein total alter Hut. Aber uns war es neu und wir fanden es schlimmerhaft genug, um auch Euch den Tag damit zu verderben. Was für eine fiese, subtil-katholische Propagandafalle. Respekt an die Glaubensfaschisten. Das Gleiche hätten wir gerne mit unserem Wappentier, dem skandaloid.com-Adler. Wenn jemand von Euch über die grafische Begabung und ausreichend Freizeit verfügt, würden wir uns über die Zusendung des Werks freuen. Dann schicken wir das via Bulk-eMail an ganz viele Kinder, die dann schon in jungen Jahren vom Gedanken der Schlimmerheit infiziert werden. Stellt Euch an dieser Stelle bitte ein teuflisches, leicht irres Lachen mit Hall und Echo vor. Das dürfte ganz gut passen.

Edit:
Caramba, das ging schnell – kaum, dass dieser Artikel online war, flatterte uns schon eine eMail von Jens B. aus V. ins Haus.
Sie enthielt diese Grafik und erfüllt somit unseren Wunsch. Zwar ist das Ergebnis bei dieser Version nicht ganz so überraschend, dafür funktioniert der Effekt aber einwandfrei. Danke schön, Jens! Du bist einer von den Guten.

DIE PASSENDE GELEGENHEIT!

24. Januar 2006

Urlaubsfotos, gerne auch textil…
Linker Hand sehen wir den Screenshot des Online-Kataloges eines großen deutschen Versandhauses. Feilgeboten wird ein formschönes Viscose-Leibchen mit nur geringer Beimischung an Elasthan. Soweit, so gut. Was dieses wunderbare Exemplar der Damenoberbekleidung hingegen so unnachahmlich praktisch macht, ist die Tatsache, dass es für jede nur erdenkbare Gelegenheit passend ist. Ob nun zum Ficken oder einfach nur als schnöder Blickfang. „Wie bitte? Zum Ficken?“, fragt sich da der geneigte Leser. Wahrscheinlich dachte auch die Geschäftsführung des Versandhauses so, denn diese Seite war in der vorliegenden Form nur sehr kurz im Netz zu sehen, bevor sie durch eine neue Fassung ersetzt wurde. So ein Quatsch aber auch! Natürlich war nicht das Shirt zum Ficken geeignet, sondern die praktischen Pantoletten (scharfes Wort) im aktuellen Safari-Stil (wild). Wer hat denn da wohl wieder geschlafen?

Schneller Screenshot von: Papa RazZzi

SKANDALOID UNDER ATTACK!

23. Januar 2006

Hacker-Angriff auf das Ministerium…
Unsere Website ist in 48 Ländern der Welt verboten und wird in den restlichen Regionen gefiltert. Auf 3 Planeten sind wir zum Tode verurteilt worden, im Kiosk an der Ecke haben wir keinen Kredit mehr und eine Bank haben wir schon seit längerer Zeit sicherheitshalber nicht mehr von innen gesehen. Wir sind also ständig auf der Flucht. Nachdem unser altes Rechenzentrum (3. Artikel von oben) erstaunlich lange unentdeckt blieb, wurde selbiges im Jahr 2004 durch eine amerikanische Lenkrakete aus Amerika, abgeschossen von Amerikanern (die meist auch in Amerika geboren wurden), in die Luft gejagt. American Style eben.

Bedauerlicherweise starb dabei auch Wulf W., unser zuverlässiger und genügsamer Systemadministrator. Wohlgemerkt vor Schreck, nicht an seinen Verletzungen. Er erstickte an seinem besten Freund, dem Wodka-Glas. Wie dem auch sei – nach diesen Erfahrungen waren wir es satt. Wir kauften uns ein möglichst unauffälliges Vertreter-Auto und packten es voll mit modernstem Hosting-Hightech. Per gebündelter UMTS-Verbindung waren wir so immer mobil für Euch verfügbar. Das kostete uns zwar einen Haufen Geld, aber bei allem nur halb so viel wie unsere Zuchtfalken-Kolonie in Dubai.

Doch leider konnte uns auch diese Lösung keine Ruhe schenken, wie Ihr dem beigefügten Bild entnehmen könnt. Jugendliche russische Hacker aus Russland mit russischen Pässen fanden trotzdem von Russland aus eine Sicherheitslücke und machten aus unserem rollenden Rechenzentrum ein russisches Nudelsieb. Nun wissen auch wir keinen Ausweg mehr. Wobei – die ISS steht doch weitestgehend leer… Wir checken das und bleiben am Ball. Versprochen!