WENN MINISTER REISEN III

Wir haben es eingesehen…
Unsere Art, auf Reisen [1][2] zu gehen, hat bei unseren Untertanen für Unmut gesorgt. Nicht, dass uns das normalerweise besonders tangieren würde, aber manchmal muss man als Regent seinem Volk eben nach dem Mund plappern, damit es nicht merkt, wie sehr man es in Wahrheit gängelt. Wir sind schon kleine Schlitzohren…

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So war der Pöbel doch tatsächlich der Meinung, unsere Fortbewegungstaktiken seien altmodisch. Unnötig theatralisch. Ungeschmeidig und rheumatös. Na gut. Wir können auch anders. Geschmeidig und gelenkfrisch. Zufrieden? Gut. Zurück in die Steinbrüche.


UND DIE ZEIT STEHT STILL!

die zeit steht stillMomente der Einsicht
Ein herrrlisches [sic-PA] Bild ist da heute ins Postfach geflattert. Eine Momentaufnahme des Glücks. Der Augenblick der persönlichen Reflektion. Another turning point, a fork stuck in the road. Ein Kessel Buntes aus dem großen Panikeintopf.
Der richtige Zeitpunkt für einen Schokoriegel, eine Banane und vielleicht einen Apfel. Dazu eine Tasse Kaffee, das reicht dann für den ganzen Tag.

    Uns erinnert es an:
    :: Habe ich alle meine Versicherungsraten gezahlt?
    :: Gibt es Menschen, mit denen ich mich noch aussöhnen sollte?
    :: War ich glücklich?
    :: Warum bin ich aus der Kirche ausgetreten?
    :: Ist Sex wirklich überbewertet?
    :: Wenn nein – Hatte ich genug davon?
    :: Ist das Schleim an seiner Nase?
    :: Warum mache ich diesen Scheiß hier eigentlich?
    :: Gleich tut’s bestimmt undefinierbar weh…

Bei ganzheitlicher Betrachtung unter Berücksichtigung kosmischer Gesetze ist es natürlich auch vorstellbar, dass der Stier im gleichen Moment genau dasselbe denkt. Groteske Situation. In diesem Zusammenhang würden wir Euch gerne für den Rest dieses merkwürdigen Tages ein Zitat mit auf den Weg geben. Es stammt von einem mitteilungsbedürftigen Christenisten (Also das Gegenstück zum bösen, bösen Islamisten). Er skandierte es lautstark, wiederholt und mit aller ihm zur Verfügung stehenden Verve. Mit Schmackes [sic-PA] also, wie man hier vor Ort sagen würde.

Es lautet:
Streif ab – Alles Überflüssige,
Streif an – Gott,
STAUNE!
[sic-PA]

Das wäre dann unser Wort zum Freitag. Gehet und mehret Euch!


WAIDMANNS HEIL!

tokiowehrGlück im Unglück…
Diese jämmerliche BILD-Schlagzeile hat unser Gemüt heute morgen auf dem Weg zum Firmenpostfach erfreut. Jedoch nicht, weil wir irgendein Problem mit Tokio Hotel hätten. Nein, aus dem Alter sind wir raus.
Wir haben mit überhaupt nichts mehr Probleme. DHIKP. [sic-PA]

Unser erster Gedanke war vielmehr: Puh, die Jungs von Tokio Hotel haben Glück. Wenn die Bundeswehr sie jagt, könnten sie sicherer nicht sein. Bis überhaupt der Bundestagsbeschluß durchdiskutiert ist, ob Aufklärungs-Tornados nach den androgynen Bübchen Ausschau halten dürfen, sind die Kinderbarden aus dem wehrpflichtigen Alter raus.

Wir stellen uns schon vor, wie die Feldjäger (das Real-World-Äquivalent zu den schwarzen Garden der Dreibeinigen Herrscher) auf der Suche nach Bill, Bob & Benny (wenn sie denn so heissen) verzweifeln. Weil der 2,40m große Bodyguard-Schrank sie nicht hinter die Bühne lässt. Weil Horden von Teenagern mit Zähnen und Fingernägeln versuchen, ihre kleinen Scheißerchen zu verteidigen… Wir werden dabei sein. Mit Campingstühlen, ein paar gut gemixten Gin Tonic und einer Schüssel Chips. Das wird lustig!

P.S: Wir haben damals auch den Musterungsbrief ignoriert. Hat die BILD aber nicht interessiert. Nur den Staatsanwalt. Ungerechte Welt.