DIE WAHRE LILY MARLEEN!

Nun ist es raus…Lecker Socken!
Es tut uns ja herzlich leid, Wunschbilder der Vergangenheit in den Köpfen reaktionärer Neonazis zu zerstören, aber nehmt es hin:

Euer Führer war ein wenig anders als die anderen Buben seines Jahrgangs.
Nein, er war nicht brillianter, Nein, auch nicht visionärer als andere…

Er war vielgefragtes Model bei einem Magazin für Strumpf-Fetischisten und Lederhosen-Onanisten. Nebenberuflich stand er auch in der abgebildeten Pose gerne abstrakt in den Wäldern herum und wartete auf Kontakt. Meistens mit Erfolg. Wer wird nicht wuschig, wenn er dieses stramme Kerlchen in der Grünzone entdeckt? Waidmannsheil.

denunziert von: Hans Stumpes


ICH GEHE CHULE!

Chule!
Man lernt nicht für die Chule, sondern für das Leben!
Wie oft mag es wohl im Frisurenstudio Flohr in den letzten Jahren vorgekommen sein, dass man den unfassbar smarten Entschluß gefasst hat, der eigenen Popularität durch gezielte Publicity auf die Sprünge zu helfen? Wir würden behaupten: Nicht besonders oft.

Man stelle sich also die Situation vor:
Die gesamte Familie Flohr brütet tagelang über einem besonders geschmeidigen Werbetext, für die großangelegte PR-Aktion im lokalen Wochenblatt. Man feilscht um jedes Wort, die Argumente fliegen nur so durch den Raum. Endlich, ja endlich, besteht Konsens über einen „Supertext“, der flippig und doch seriös; prägnant aber nicht zu kurz ist. Alle lesen nochmal drüber, auch die Aushilfsfriseuse Urschula aus Polen. Und dann das! Welche Enttäuschung! Wo, bitte, wurde das neue Team denn nun gechult? In der Baumchule? Der Klippchule? Der Waldorfchule? So eine Cheisse!


NULLPHRASEN TOMBOLA!

AufzugsopferWie bitte komme ich auf’s Dach?
Kann es etwas Schlimmeres geben, als bei einer Hausverwaltung, einer Versicherung oder einem Amt zu arbeiten? Wohl kaum. Zumindest nicht, wenn man für die Bearbeitung der eingehenden Post zuständig ist. Wenn Menschen Briefe an die obengenannten Institutionen schreiben, geben sie meistens alles. Der gesamte Wortschatz muss raus, ob es nun Sinn macht oder nicht. Kein Fremdwort ist zu schade, keine Formulierung zu gewagt oder verschachtelt. Denn wichtig und eloquent muss es klingen. Nur das zählt. weiterlesen…