Deux litres d’eaux…

…s’il vous plaît!
Klick mich!
Die Deutschen sind im Ausland kein besonders beliebtes Volk.
Das konnten wir bisher immer gut verstehen. Wir dachten, es läge möglicherweise an der Tatsache, dass Deutsche so oft mit dem falschen Outfit bei ihren Nachbarn vor der Tür stehen. Meistens Uniform und Sturmgewehr oder kurze Hose und Badelatschen mit Kniestrümpfen.

Möglich wäre auch ein Zusammenhang zwischen der Abneigung und dem Auftreten des Deutschen an sich in verbaler Form. Meistens laut, selten phonetisch ästhetisch und fast nie in der Muttersprache des Adressaten.

Auch der fehlende Respekt angesichts fremder Kulturen auf Seiten der Deutschen wäre eine Erklärung. Was soll der thailändische Hotelpage schon von einem deutschen Urlauber halten, der ihn mit dem Satz: „Geh, Äffsche. Steigste mal auf dat Bäumsche und holste dem Ongel Heinz mal ‚en Banänsche?“ [sic] auf die Palme bringt?

In Wahrheit ist aber alles ganz anders! weiterlesen…


Skandaloider Ausnahmekatalog

Heute: Du bist nicht behindert genug. Geh weg.
Klick mich!Neues aus dem Schilderwald. Hier haben sich die Oberförster der lokalen Straßenverkehrsbehörde mal wieder etwas ganz Exotisches herangezüchtet. Wir lieben ja Aufforderungen zur Ordnu(n)g.
Ordnu(n)g und Verbote sind toll und regen die Kreativität junger Menschen enorm an. Sie sind damit in jeder Hinsicht förderungswürdig.

Und ganz besonders lieben wir Ordnu(n)gsschilder mit kreativer Verschachtelung.
So wie dieses hier. Es stellen sich nämlich direkt ein paar bohrende Fragen, die wie wild unter der Haut brennen. weiterlesen…


WENN GUT…

… dann immer weiter!
Klick mich!Ja, so mögen wir das.
Erst wird man von diesem sabbernden und buckeligen „Vater aller Verkäufer“-Typen in seinem Laden begrüsst. Im gleichen Moment weiß man schon, dass es doch falsch war, den Schritt über die Schwelle gewagt zu haben.

Und dann passiert das übliche – Die Knallcharge schleppt eine unpassende Hose nach der anderen heran. Hosen, die entweder zu klein, zu gross oder schlicht zu hässlich sind. Hosen, die die Welt nicht braucht. Trotzdem findet der Verkäufer jedes Beinkleid fantastisch, wohlsitzend und passformgerecht. Und dann verpasst man vor lauter anerzogener Höflichkeit den entscheidenden Moment: Den Moment, an dem man sich verabschiedet und ganz schnell das Weite sucht.

3.000 Hosen und acht Jahre später schleppt man sich dann ergreist aus dem Geschäft. Doch was für ein Trost: Da es keine passende Hose gab, bekam man wenigstens eine passende Hose geschenkt. Und weil dieses Geschäftsmotto so komplett sinnlos ist und nebenbei die Aura des Supermarkt-Parkplatz-Gebrauchtwagenhandels versprüht, gibt es dafür nun den Schlimmerheitsorden des Tages.