DER WAHRE KRIEGSGRUND!

Washington:
Am 20. März 2006 wird der 3. Golfkrieg seinen dritten Geburtstag feiern und es sieht ganz danach aus, als würde er noch eine Weile fortgeführt werden. Drei Jahre. Und immer noch weiß niemand so ganz genau, was eigentlich Sinn und Zweck dieses fulminaten Dauerfeuerwerks sein soll. Die einen sagen, es würde um die Freiheit gehen. Andere behaupten, nur Öl sei des Feuers Antrieb. Blödsinn allenthalben. Wie gewohnt sind wir die Einzigen, die die Wahrheit kennen. Und wir werden sie mit Euch teilen. Information muss fließen.

Tatsache ist – Onkel Saddam verfügte neben seinen rotbefleckten Scud-Raketen [sic-PA] wirklich über weitere Massenvernichtungswaffen. Genau, wie unsere amerikanischen Freunde aus Amerikanien immer behauptet haben. Wir haben ja nie daran geglaubt, dass uns unsere Gönner, die den Marshallplan brachten, belügen könnten. Und wie immer gibt uns der weitere Geschichtsverlauf Recht. Im dunklen Reich des skandaloiden Lieblingsdiktators („Meine Schuhe sind mehr wert als Deine ganze Familie“) gab es eine Smoking Gun. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar. Wir reden von Saddams Geheimwaffe Nummer Eins: Der Camel Crusher 3000. Eine Büchse wie eine Naturkatastrophe. 1 Schuß pro Stunde, 1.000.000 Millionen Opfer pro Treffer. Da musste auch Präsident Bonzo neidlos anerkennen: Die Tante aus Bagdad hat eindeutig die stärkeren Argumente! Wo diese Wunderwaffe hergestellt wurde? Der Tod ist ein Geselle aus Deutschland, das wissen wir doch alle.

Eine solche Wumme weckt natürlich Begehrlichkeiten. Amerikanien brauchte dieses Ding, um seine Vormachtstellung halten zu können. Und wie man an den glücklichen und bübisch stolzen Gesichtern von Dick Cheney und seinen Spießgesellen sehen kann, ist ihnen das auch gelungen.

Und wenn jetzt ein paar ganz aufgeweckte Querulanten unter Euch meinen, dass die Bilder gar nichts beweisen und es sich doch offensichtlich um verschiedene Büchsen handelt, so können wir nur entgegnen: Euer Problem. Entweder seid Ihr mit uns, oder gegen uns. So einfach ist das in der großen Weltpolitik.


KLEINGÄRTNER AHOI!

Heilkräuterprachtschau
Schon ewig (mindestens 1000 Jahre) lagerte dieses Bild alter, bräsiger Männer ohne Glauben und Rückgrat auf unseren Festplatten.

Nie ist uns was dazu eingefallen, aber seit heute, 5 Uhr morgens, wird gnadenlos zurück gewettert:

Berlin
Zum 23. Mal traf sich in der Hauptstadt der „Kleingärtnerclub weißer Cannabisbauern e.V.“ zur jährlichen Prachtschau. Stolz präsentierten die anwesenden Leistungszüchter das Ergebnis ihrer 3-monatigen Höchstleistungen im Bereich der harzhaltigen Pflanzenpflege. Auf den Zuruf „Kleingärtner Ahoi!“ zeigten die Zauberlehrlinge mit der rechten Hand, wie groß ihre Heilkräuter geworden sind.
Freddy Tumb , Klaus-Werner Napfsülze und Dieter Dick (von links nach rechts) konnten leider nicht an ihren Vorjahreserfolg anknüpfen und auch Joseph Kübels (ganz rechts) war die verbissene Enttäuschung über die von Horst Schily (2. von rechts) erreichte Pflanzenhöhe deutlich anzusehen.


ZUR STRAFE…

…gibt’s heute Lotion!
Wir sind immer noch ein bisschen krank. Nicht, dass Euch das übermäßig viel Mitgefühl von der Seele löten sollte, es dient nur der Information. Oder, um eine sehr berühmte Nullphrase aus dem Archiv zu bemühen: „Invos, damit wir tahlken können“. [sic-PA]
Kommen wir aber nun zum Geschäft. Wir haben hier wieder einen ganz klassischen Fall. In der Akademie der Schlimmerheit lernen unsere Eleven, diese Konstellation als „Der bekiffte Praktikant, der zu wenig Schlaf hatte“ zu bezeichnen. Fortgeschrittene nennen es einfach nur: Weo. Wir fühlen uns ein wenig wehmütig an eine andere Begebenheit dieser Art erinnert. Während die fehlgeleitete Pluralbildung noch putzig und – bei künstlich herabgesenktem Bildungsniveau – auch leicht nachvollziehbar war, wird die Bewertung hier schon schwieriger. Es ergeben sich zwei Möglichkeiten:

1.) Unser bekiffter Praktikant, der zu wenig Schlaf hatte und dieses Schild basteln sollte, ist eine echt coole Sau mit der Sorte Humor, die nur insomnische THC-Vernichter an den Tag legen. So eine Art gezielte, subversive Schlimmerheit, die er sozusagen der breiten Masse untergejubelt hat. Mit dieser Erklärung könnten wir leben. Ein stiller Protest an den unsäglichen Arbeitsbedingungen. Ein Ventil, um noch in der Knechtschaft Spaß zu haben. Würden wir genauso machen.

2.) Die wahrscheinlichere Möglichkeit: Es waren wirklich mal wieder alle in der Kette Beteilligten zu blöd für alles. Der Praktikant zu bekifft und dämlich, um ein Etikett fehlerfrei abzutippen, die Bürokraft zu bräsig zum Korrekturlesen. Der Abteilungsleiter zu beschäftigt, Dosen albern zu stapeln und der Filialleiter zu sehr mit Frau Reinicke unter der Wurst-Theke aktiv, um seinen wichtigen Funktionen nachzukommen. Eine Chronik des kollektiven Versagens. Wie täglich tausendfach in diesem Land. Nehmt Euch in Acht. Man weiß nie, wann man am Ende einer solchen Kette steht…