Mediabeiträge

DAU BIST KOWELENZ!

2. März 2006

Isch froi misch.
Wie wir bereits an [anderer Stelle] offenbart haben, leben wir seit einiger Zeit aufgrund einer merkwürdigen Fügung des Schicksals wieder in der Provinz. Und wie allen Menschen, die den Tellerrand wenigstens einmal in ihrem Leben erklommen und das grelle Licht hinter dem Horizont gesehen haben, fällt uns diese geographische Verschiebung unseres Mittelpunkts nicht immer ganz leicht. Eigentlich sollten wir glücklich sein, denn nirgendwo ist die Dichte der Schlimmerheit höher als in bundesdeutschen Städten mit ca. 100.000 Einwohnern. Für unsere Passion eigentlich genau das Richtige.

Andererseits fällt es manchmal sehr schwer, die Enge und Beschränktheit zu ertragen. In dieser Hinsicht sind wir im Herzen Teenager geblieben. Um unseren Besuchern einen Einblick in unser Umfeld zu geben, eignet sich der beigefügte Film ganz hervorragend. Er zeigt „unsere“ Stadt, wie sie ist. Und so verstehen manche vielleicht besser, wie es zum Ministerium für Schlimmerheit kommen konnte und warum wir so verschrobene Typen sind.

Damit wir uns jedoch nicht falsch verstehen: Wir wollen die Stadt an Rhein und Mosel auf keinen Fall „diffamerieren“ [sic], wie man hier sagen und schreiben würde. Wir sind diesem Ort dankbar, denn ohne ihn wären wir nicht das, was wir heute sind. Und wir sind gar nicht so ungern hier, wie es manchmal scheint. Irgendwie mögen wir dieses Nest. Auch, wenn wir nicht immer wissen, warum eigentlich. Und sei es nur, weil wir hier täglich Gelegenheit zur Abgrenzung finden. Denn wo die geistige Sonne gerne mal tief steht, können selbst intellektuelle Zwerge wie wir riesige Schatten werfen.

Zusammenfassend würden wir gerne das Brigittchen zitieren. Sie ist die Frau, die die Prostitution erfunden hat und schon die Römer zu Limeszeiten mit Ihren Liebeskünsten verzauberte. Und sie hat Recht, wenn sie sagt: So ist dat geil, gä?

>> [Download] (ca. 2 MB)

Film zugesandt von: Reddenz

VAPORATA VIBRATORATA!

1. März 2006

Kinder Schlimmerheiten…
Die Schwesternschaft der Schlimmerbrüder scheint niemals zu schlafen. Kaum denken wir, dass eine kleine Pause kein Problem darstellen könnte, schon kommen die Strauchdiebe aus dem Unterholz und setzen uns eine neue Katastrophe vor die Nase.

So auch hier. Wir fragen uns aufrichtig: Was hält Paulchen Panther eigentlich in seiner linken Pfote? Doch nicht wirklich das, was wir denken, oder? Stecherpaule auf einem Kinder-Karussell? Und was war vorher in seiner rechten Pfote? Etwa Gleitcreme? Wir sind absolut empört und können mal wieder nicht fassen, dass ein Schausteller nicht selbst auf die Idee kommt, dass diese Darstellung ein bisschen merkwürdig sein könnte. Obwohl. Wenn wir uns den klassischen jungen zahnlosen Mann zu Mitreisen in seiner Bude vorstellen, wundert uns eigentlich gar nichts mehr…

Auf jeden Fall sind wir dafür (Achtung, jetzt kommt ein langes [sic-PA] auf Euch zu), „diese diversen Unstimmigkeiten bzw. Sicherheitsanfragen vor der nächsten Kirmesversammlung klären, bzw. abändern zu lassen, wobei es uns nicht obliegt, entscheiden zu können, welche Dringlichkeit die Rangigkeit bzw. den Handlungsablauf bestimmen.“ -> [Quelle]

Danke für Ihre Teilnahme. Weiterbrowsen.

BIO WARFARE V

1. März 2006

Unser Prinz heisst Mohammed…
Um es direkt vorauszuschicken: Die Sub-Überschrift dieses Beitrags hat nicht das Geringste mit dessen Inhalt zu tun. Wir mochten sie nur und waren ganz traurig, dass sie uns erst an Aschermittwoch eingefallen ist. Wäre eine schöne Headline für die Karnevalstage gewesen… Eine nette Vorstellung: Ein unsichtbarer Prophet (man will ja friedlich koexistieren) als Prinz im rheinischen Straßenkarneval, der unsichtbare Kamelle wirft. Herrrlisch. [sic-PA]

Aber kommen wir zum eigentlichen Thema. Neben unseren diversen Killer-Tierzüchtungen, die uns der Weltherrschaft näher bringen sollen [1] [2] [3] [4], arbeiten wir auch unverändert an der Verbesserung unserer menschlichen skandaloiden Garden.

Damit unsere [GATB] (überGeheime, Pardon, Arschtritt Brigade) noch hemmungsloser und schmerz-unempfindlicher zu Werke gehen kann, müssen junge Rekruten nun mindestens 10 Tage ihrer Ausbildung in den ministerialen Coca-Bergen im kolumbianischen Kaukasus, in der Nähe der belgischen Hauptstadt Medellín, verbringen. Dort dürfen die hervorragend motivierten jungen Männer solange koksen, bis alle die Nase voll haben. Diese Depots halten dann bis zu 3 Jahre und stellen sicher, dass unsere heroischen Recken ohne Schlaf und Hemmungen ihrer wichtigen Aufgabe, der Sicherung aller Minister und Verteidigung der Schlimmerheit, nachgehen können. Wieviel Spaß das bringt, lässt sich leicht am Gesicht des glücklichen Rekruten auf der rechten Seite erkennen…