Schluß mit lustig!
Uns hat dieses Thema nicht loslassen wollen. Advents(an)blasen. Das ist für katholische Atheisten aus dem Rheinland mit muslimischen Freunden und buddhistischen Horizontalarbeiterinnen als Nachbarn ein ziemlich unbekannter Brauch. Und wir schauen im Rheinland ja bekanntlich fast so ungern über den Tellerrand wie die Bayern.
Also hat sich unser weltbester Redaktions-Spürhund und Internet-Archivar Ace Searchem auf die Suche gemacht. Ist es nicht schön, wenn Männer im mittleren Alter noch über die brennende Neugier und Abenteuerlust von Teenagern verfügen? Voller Sorge und mit schweren Herzen nahmen wir Abschied, als er – nur bewaffnet mit seinem Bärenmut und einem kleinen Rucksack – auf große Expedition ging. Und bei seiner Rückkehr war der Sack prall gefüllt. Mit Informationen.
Jetzt wissen wir also, worum es bei diesem schlimmerhaften „Anblasen“ geht. Doch uns bleibt natürlich wie immer nichts erspart. Man betrachte sich den Screenshot, den Ace Searchem todesmutig mit seinen blanken Händen in der Netzwildnis fangen konnte und… staune! [sic-PA]
Zunächst mal ein Lob an die fusseligen Buben von der evangelischen Kirche. Dank ihnen wissen wir nun, dass Advent im Dezember ist. Darauf wären selbst wir noch eigenständig gekommen und das will was heissen. Aber irgendwie musste man die Headergrafik der Seite ja noch mit unnützen Informationen zupixeln. Können wir verstehen.
Doch kaum hatten wir diesen Informations-Schock verdaut, lugte schon die nächste Schlimmerheit um die Ecke. Wir mussten lernen, dass evangelische Christen ernsthaft versuchen, Jesus Christus auf die Erde herabzublasen. Das ist uns sofort ein spontanes [sic-PA] für die Zukunft wert. Und mehr als das fällt uns dazu auch beim allerbesten Willen nicht ein. Ernsthaft, ernsthaft nicht. [sic-PA]
Aber wer dachte, dass es nun wirklich nicht noch merkwürdiger kommen könnte, liegt komplett falsch. Gegen Protestanten scheint offensichtlich kein Vernunftkraut gewachsen zu sein…
Was fällt jedem halbwegs begabten Schlimmerheitsdetektor sofort zusätzlich auf dem Screenshot ins Auge? Richtig: Strohhalmlegen als weiteres putziges Konfessionsritual. Man kann sich somit nicht mehr sicher sein, was mehr Spaß macht – Der alljährliche Hallen Halma Hattrick in Halver bei Radevormwald oder Strohhalmlegen mit vielen evangelischen Protestanten, die nicht katholisch, aber dafür evangelisch und voller lustiger Ideen im Kopf sind.
Eins steht jedoch fest:
Dies war unser absolut letztes Wort in dieser Angelegenheit. Denn eigentlich haben wir ja Angst vor Christen (Beleg #1, Beleg #2) und wollen uns lieber aus religiösen Fragen heraushalten. Aber das musste final noch raus. Danke für Eure werte Aufmerksamkeit.
Langweilig…
Nein, Genossen. So nicht. Nicht mit uns.
Nur weil mehrere Leute an verschiedenen Stellen dieses vom Denken freigestellten Landes gleichsam bescheuert sind, denken wir uns doch nicht schon wieder einen neuen Text dazu aus. Pah! Wir lassen uns doch nicht von Euch zu Kommentaren nötigen, Ihr jämmerlichen Schlimmerheits-Serientäter!
Wir haben Migräne. So! Da könnt Ihr Blasen, soviel Ihr wollt. Außerdem ist es fast zwei Uhr in der Nacht. Da haben wir Besseres zu tun, als uns über Euch albernes Christenvolk aufzuregen. Selbstbeschmutzung und danach gemütlich einschlafen. Zum Beispiel.
Also, gute Nacht Deutschland.
Bis morgen früh musst Du alleine klar kommen.
Nachtrag:
Wie treue Besucher dieser Seite wissen, werden wir seit Jahren von den zukünftigen Diktatoren unserer Republik, den Vertretern der DHIKP, heimlich und subversiv manipuliert und kontrolliert. So ist einer ihrer Kader festes Redaktionsmitglied und wir müssen tun, was er sagt. Sonst pienst er und wird tussig. Aber meistens heisst es bei seinen Vorschlägen: „Gute Idee, machen wir auch so!“ [sic-PA]
Und diesem redaktionseigenen Mastermind gefiel der auf dem Bild erkennbare Ortsname „Hüffelsheim“ so gut, dass die DHIPK daraufhin beschlossen hat, nach der Machtübernahme den partei-eigenen Zentralsteinbruch dorthin zu verlagern. Um ihn zu zitieren:
also quasi den vater aller steinbrüche. was den russen der gulag nowosibirsk ist bei uns der steinbruch hüffelsheim. alleine der name wird ein schauern über den rücken gleiten lassen. bei der erwähnung wird auf ganzen festen und in dorfkneipen schlagartig jedes gespräch verstummen und man weiß: nun wird es ernst.
Und ja, unser Taschenphilosoph benutzt keine Shift-Taste und darf das auch. Aber das Thema hatten wir schon.
Für den Frieden…
Wir sind ein kleines bisschen frustriert. Kennt Ihr diese Situation? Man verkriecht sich und grübelt. Jahrein, jahraus. Bis man vor grauen Haaren aussieht wie ein Yeti und endgültig den Anschluß an die menschliche Gemeinschaft verloren hat.
Aber dies ist unsere Bestimmung. Wir leiden, damit Ihr leben könnt. Als eine Art Platzhalter, denn dafür sind wir zuständig! [sic-PA] Eine der Fragen, die uns permanent beschäftigen, ist natürlich die nach der Möglichkeit, dauerhaft den Weltfrieden zu sichern. Was haben wir uns den Kopf zerbrochen. 32 Jahre lang. In der Einsamkeit. Ohne zu sprechen. Bei Wasser und Brot in einer feuchten Rheuma-Höhle in den kalten Wäldern der Eifel. Bei Wind und Wetter, Tag und Nacht. Permanent auf bewußtseinserweiternden Drogen. Völlig umsonst…
Darauf, dass die Hunde-Rasse der Dackel der Schlüssel zur Lösung des Problems sein könnte, wären wir niemals gekommen. Wir hätten mehr auf Schäferhunde und Yorkshire-Terrier getippt. Aber gut, es endlich zu wissen. Warte, Waldi – Nur ein Weilchen. Denn wir kommen mit dem Hackebeilchen! Lasst uns das Schlachtfest beginnen… Es ist für einen guten Zweck.
Bildeinsendung von: Christian K.