BOIME UND STROICHER II

Ein kleiner Nachtrag
Wir haben uns erst vor Kurzem über den Sprechbrech unseres besonderen Froindes @mund Stoiber ausgelassen. Dem gibt es auch überhaupt nichts hinzuzufügen. Nur eins vielleicht: Richtig! Noch mehr Sprechbrech, den der Häuptling der Bayern abgesondert hat. Zu Eurer Samstag-Nachmittag Unterhaltung und zu unserer Entlastung. Damit wir uns alle ein bisschen weniger meschugge fühlen können oder zumindest das Gefühl entwickeln, nicht allein zu sein.

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ABUMBA OLIVA!

Uns ist schlecht.
Was wären wir ohne die Naturvolk-Forscherin Dr. Susan Voegel? Wie weit wären wir mit unserer Zivilisation gekommen, wenn sie nicht für uns die Borona in Uganda besucht hätte? Wir hätten niemals erfahren, dass eine Penismassage mit Gorillafett böse Geister vertreibt! Auch, das Häuptlingstochter Alaa beim Sex so laut stöhnt, dass die Geister Angst kriegen, wäre uns für immer verborgen geblieben… Dass Frau Voegel einen Lachanfall bekam, als sie die „Negerkinder“ sah, wie sie einen jungen Löwen „ritten“. Auch Tuffis Angst, die bösen Gagas könnten in seinen Lümmel beissen, wäre uns nicht bewusst geworden. Und wisst Ihr was? Das wäre uns sogar recht gewesen! Wer bitte will so einen Müll lesen?
Uns ist natürlich klar, dass dieser Artikel aus einem preiswert produzierten Wichsheft für armselige Buckelonanisten stammt. Und das man gemeinhin nicht allzu viel Niveau aus dieser Ecke erwarten darf. Aber dieses Machwerk ist wirklich komplett unsäglich. Es ist rassistisch, dümmlich und kein Stück anregend. Und am Schlimmsten ist, dass sich daraufhin wahrscheinlich wirklich der ein oder andere Konsument dieses Pamphlets für einen Sommerurlaub in Uganda entschieden haben könnte, weil es da so schön naturgeil zugeht. Und wir wundern uns, warum Deutsche im Ausland so beliebt sind…

Wie gerne würden wir Frau Voegel, bzw. den kleinen schmierigen Autor hinter diesem Namen mal treffen, um ihm/ihr persönlich zu sagen, wie toll wir ihn/sie finden! Ob er/sie mit gebrochenen Händen weiterhin solche Artikel verfassen kann? Das wäre doch mal einen Versuch wert, was meint Ihr? ;)


GESTRIGES GAS!

Herrje aber auch…
Wir kommen einfach nicht zur Ruhe. Erst kurz zuvor haben wir uns noch gefragt, wie es sein kann, dass manche Schlimmerheiten ungefiltert in den öffentlichen Raum gelangen können. Und nun ist es schon wieder passiert. Und dann auch noch besonders krass.

Man fasst sich doch an Kopf. Wie kann es im Laufe des Produktionsprozesses bei einer Zeitung passieren, dass niemand auf die Idee kommt, dass eine Werbung mit dem Slogan „Eon sorgt schon heute für das Gas von morgen!“ nicht wirklich gut zu einem Artikel über Auschwitz und den Holocaust passt? Das schreit doch förmlich nach dem Verdacht kiffender Layouter!
Wir können es ja noch irgendwie verstehen, wenn ein Katholik nicht sofort darauf kommt, dass „Anblasen“ in Zusammenhang mit dem bevorstehenden Advent ein wenig anrüchig ist. Auch, dass sich Familie Flohr gerne mit „gechultem“ [sic] Personal umgibt, mag vorkommen. Aber Gas und Holocaust? Das geht nun wirklich gar nicht. Leider hat uns der Einsender dieses Bildes nicht mitgeteilt, aus welchem Blatt der Ausschnitt stammt. Das wäre doch mal eine nette Gelegenheit für einen kleinen Schriftwechsel gewesen. Wir treten nämlich gerne in Kontakt mit Quellen der Schlimmerheit.
Denn dafür sind wir zuständig! [sic-PA]
Aber gut. Wollen wir uns mal nicht noch mehr aufregen. Es ist Freitag und alles wurde gesagt, was gesagt werden musste. Wir wünschen uns ein schönes Wochenende.

Bildzusendung von: Jonny Vinyl

Edit:
Hier noch ein Nachtrag. Die Reaktion der entsprechenden Redaktion als PDF-File zum Download. (ca. 85 KB)