August 2010

DO SIN MUNSTERE DRIN!

6. August 2010

Gesichts-Ratatouille deluxe!
Wir Minister der Schlimmerheit gehen ja bekanntlich ungern vor die Tür. Und wenn doch, dann höchstens kurz und sehr speziellen Regeln [siehe hier und dort] folgend.

Doch manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Zum Beispiel, um einen größeren Lottogewinn in der lokalen Poststation abzuholen, oder um das neueste Mitglied der skandalonischen Führungsmeute, den Chien royal auszuführen. Auch königliche Hunde haben regelmäßig sehr profane Bedürfnisse.

Noodles_sind_outUnd so treffen wir, ob gewollt oder nicht, mit unseren Mitbürgern zusammen. Zum Beispiel mit freundlichen und gar wunderschönen Frauen, die uns aus vollem Herzen selbstgemachte Fleischnudeln anbieten (aus Buletten-Bussarden gemacht). Ein Genuss – der Ausdruck ihrer Gesichter, wie auch die herzhaften Aussichten auf ein gewolftes Festmahl. Eine wahre Delikatesse von garantiert ungeklärter Herkunft. Ebenfalls Beides.

Doch ebenso erfreuen wir uns an den männlichen Bewohnern im direkten Umfeld unserer Mikronation. Diese Aura von unbeschreiblicher Charakterstärke! Diese sichtbare Vielfalt des Genpools! Der sprühende Esprit, er quillt aus jeder Körperpore! Blicke, die sagen: „Hallo, Ich bin ein Intellektueller vom alten Schlag. Möchtest Du mein Freund sein? Wir könnten wissenschaftliche Probleme lösen und viel über Atomphysik lachen!“. Ja, an Tagen wie diesen stellen wir fest, dass man viel öfter vor die Tür gehen sollte. Es lohnt sich. Ernsthaft, ernsthaft.

SO LIEBEN WIR ES!

6. August 2010

So sollte es immer sein…
Es gibt unglaublich viele Dinge, die Minister der Schlimmerheit verachten. Es wimmelt da draußen vor Geschehnissen, die uns den Mageninhalt doppeltsauer aufstoßen lassen. Aber es gibt auch Sachen, die wir lieben. So sehr lieben, wie nur außergewöhnliche Menschen lieben können. Eine pure, unschuldige, zärtliche und besondere Liebe. Eine Liebe, die… Wir bitten kurz um Entschuldigung, aber die Bewunderung für uns selbst und unsere Fähigkeit zu lieben hat uns für einen kurzen Moment vollkommen benommen gemacht.

Wo waren wir? Ach ja – Es gibt also Dinge, die wir wirklich und aufrichtig lieben und bewundern. Dazu gehören neben unglaublicher Stringenz [sic-PA], dem Mond und der gesamten Familie Dullnicker besonders die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auf ihren wesentlichen Kern zu reduzieren und dabei noch Liebe für seine Mitmenschen auszudrücken. Es ist vermutlich die Juristenseele in uns, die diesen Hang zur sprachlichen Effizienz und Nächstenliebe erzeugt.

Was haben wir hier also? Die Mitteilung, dass ein Federvieh seinen angestammten Platz, unerwartet und vor allem ungeplant, verlassen hat. Nein, nicht nur eine Mitteilung: Eine Warnung an alle Mitmenschen! Immerhin sind Wellensittiche weltweit dafür bekannt, hinterhältige Mistviecher zu sein, die arglosen Opfern heimtückisch in die Haare stoffwechseln. Es geht auch gar nicht darum, die Flugratte wiederzufinden. Deswegen ist auch die Farbe egal. Es geht nur darum, möglichst prägnant ein Zeichen der Menschlichkeit auszusenden. Das finden wir toll und es rührt uns zu Tränen. Mehr davon!

ELEKTRO EVOLUTION!

6. August 2010

Survival of the Fittest
Es gibt nicht viel, auf dass wir stolz sein könnten: Unsere Intelligenz ist beschränkt, unser Stoffwechsel ist ungleichmäßig und wir sehen nicht jeden Morgen gleich gut aus. Dafür gelten wir als recht charmant und verfügen über einen subtilen Humor, der seinesgleichen sucht. Das ist zwar nett und schön, aber so richtig erfüllt uns Minister für Schlimmerheit nur eins:

Das wir Männer sind.

Gott hard [sic-PA] eines Tages mal gesagt, dass wir Männer die Krone der Schöpfung seien und da hat er ausnahmsweise mal wieder vollkommen Recht. Zumindest, wenn man an die Schöpfung glaubt und stilisierte Fische auf sein Auto klebt. Uns hingegen erscheint der evolutionäre Ansatz wesentlich plausibler und gerade für diese Theorie finden sich in der Welt der Männer manigfaltige Beweise. Penistragende Einzeller lieben es, der Evolution zu trotzen und dabei desöfteren den Kürzeren zu ziehen. Scheitern ist bei uns Bartwuchslern keine theoretische Option, sondern gelebte Realität.

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Schon das französische Bildungsfernsehen (übrigens auf französisch, weil aus Frankreich) zeigt, dass Strom für den erwachsenen jungen Mann nachweislich keine Gefahr darstellt. Mit Elektrizität wäre das etwas anderes, aber Strom? Nein. Davor fürchten wir uns nicht! Und wenn nichts passiert, so probieren wir es so oft weiter, bis der Evolution endlich gedient ist. Denn wir sind der Motor des Fortschritts und wenn die Maschine einmal läuft, dann läuft sie…