Das gibt einen auf die Glocke…
Was man auf der Insel Rügen so alles hat… Kreidefelsen, einen Alt-Kanzler als Piratenhäuptling, ehemalige Nazi-Erholungsbäder, das alljährliche Synchron-Schafblasen und ganz offensichtlich eine Menge Humor. Also – äh – eine besondere Art von Humor. Und mit Humor ist es wie mit Geschmack. Man kann super darüber streiten. Wenn Ihr das Sprichwort anders kennt, dann kennt Ihr das Sprichwort eben nur in seiner verfälschten Variante.
Wir und unser humoristischer Gendefekt reagieren auf das vorliegende Dokument auf jeden Fall nicht belustigt, sondern eher beschlimmert. Mal ehrlich: Einem Gasthaus den Namen eines verpickelten und verkrüppelten Turm-Sponks zu geben (der in fast allen Verfilmungen des Stoffs (außer Disney) gerne ausdauernd sabbert) ist an sich schon grenzwertig. Zumindest für Leute, die auch privat Blättchen mit Geschmack [sic-PA] bevorzugen. Aber der dazugehörige Slogan „Damit Sie wissen, wo die Glocken hängen“, setzt dem Ganzen endgültig die Krone der Schlimmerheit auf. Was wäre denn, wenn wir gar nicht so genau wissen wollen, wo die Glocken hängen? Wo bleibt denn da die Erotik? Manches will man einfach selbst herausfinden. Besonders in Glockenfragen sind wir nämlich ziemlich konservativ, seit wir Prinz und Prinzessin Glocke kennen. Wir wollen wirklich nicht hochnäsig oder gar verwöhnt in Bezug auf Reisegewohnheiten [1][2][3] klingen, aber das diese Form des Humorverständnis ausgerechnet Busreisende anzieht, wie Stoffwechsel-Endprodukt die Brachycera, wundert uns nicht wirklich. So. Jetzt können wir uns wieder mächtig erhaben fühlen und unser kleines unbedeutendes Leben weiterleben. Danke für die Anteilnahme.
Was macht eigentlich Gerhard Schröder heute?
Liebe Freunde der Schlimmerheit – Es ist mal wieder soweit. Uns ist langweilig und wir brauchen jemanden. [sic-PA] Zumindest brauchen wir eine Beschäftigung. Und so haben wir uns – wie schon desöfteren in der Vergangenheit [1] [2] – gefragt, was wohl Alt-Kanzler Schröder heute so treibt. Manche behaupten ja, die alte Knallcharge würde von russischem Gas und anderen Jobs leben, die nur skrupellosen Ex-Regierungsführern offenstehen. Das mag mittlerweile so sein.
Aber das war nicht immer so. Oder, wie ein uns persönlich bekannter Geisteskranker sagen würde: Das muss nicht immer so sein. [sic-PA] Wie auch immer: Das Schröderlein muss schon vor den Wahlen am 18. September 2005 geahnt haben, dass seine Stunden als omnipotenter Knuddelkanzler gezählt sein würden. Und weil er nicht wusste, was er danach tun sollte, entschloß er sich, dem Handwerk treu zu bleiben. Er ließ sich die Haare wachsen, das Gesicht botoxen und heuerte als Schauspieler auf Rügen an. Aber natürlich nicht in einer Nebenrolle. Selbstverständlich als Störtebeker, die personifizierte Hauptrolle selwa [sic-PA]. Alphatierchen machen keine Kompromisse. Schade nur, dass er nicht bei der neuen Berufung geblieben ist. Aber Wünsche der Minister gehen leider nicht immer in Erfüllung…
Weiterbrowsen. Dieser Beitrag ist privat.
Wir waren heute wieder auf Hasenbeerentour. Und Hasenbeeren wandern gerne. Von A nach B. Gerne auch textil, bergauf, bergab. Dieses Mal ging es zum großen Wacholderfest in Langscheid. Ein Muß für Global Player [sic-PA] des Business wie uns. Und wir sind NICHT mit dem Rentner-Shuttle Bus gefahren. Nein. Wir haben den Weg des Chuck Norris beschritten. Und wir haben viel gelernt. Über eine Keimwahrscheinlichkeit von nur einem Prozent. Über Pilze. Über Schnaps (zu Studienzwecken, natürlich [sic-PA]). Und über unsere Körper. Und die Wirkung von Wacholderschnaps, Erbsensuppe und Wacholdercocktail auf diesselben. Und Bier. Und die Eifelgesichter, die Aufschluß über den schmalen Genpool dort geben.
Wir sind glücklich, den Tag so genutzt zu haben, wie nur glückliche Hasenbeeren glücklich sein können. Mit Schmackes. [sic-PA] Aber eins noch, Ihr Langscheider: Die Wasserflasche war kein Geschenk. Die wollen wir wiederhaben.
Aber bisschen tout de suite. [sic-PA]